Revisiting Basel Risk Weights - Cross-sectional Risk Sensitivity and Cyclicality

Anlässlich unseres zehnjährigen Firmenjubiläums haben wir ein Forschungsprojekt mit dem Titel "Revisiting Basel Risk Weights - Cross-sectional Risk Sensitivity and Cyclicality" gefördert. Für das Forschungsvorhaben konnten wir Prof. Rainer Baule von der Fernuni Hagen und Prof. Christian Tallau von der FH Münster gewinnen.

Nach umfangreicher Recherche wurde die Forschungsarbeit nun im Springer Verlag veröffentlicht. Den Link dazu finden Sie weiter untenstehend. Zunächst möchten wir über die Ergebnisse an dieser Stelle einige Stichworte geben.

Die zu klärenden Fragen sind hochaktuell: 

  • Inwieweit bilden regulatorische Risikogewichte die Risiken der Banken ab?
  • Wie reagieren die Risikogewichte auf Schwankungen (z.B. Marktschwankungen)?
  • Ist die aktuelle Risikosensitivität des regulatorischen Standards adäquat?

Die Ergebnisse sind eindeutig und relevant: 

  • Die aktuelle Säule I ist kaum zyklisch - Basel II hat zu keiner Verstärkung der Zyklizität geführt.
  • Die Risikosensitivität ist abhängig von der Marktphase, jedoch insgesamt eher gering.
  • Für einen Solvakoeffizienten von 8% führt die gemessene Risikosensitivität zu Ausfallwahrscheinlichkeiten deutlich über dem Basel II-Ziel von 0,1% p.a.

Die Schlussfolgerungen für die Handlungsoptionen des Regulators sind für die Banken unangenehm: 

  • Erhöhung der Risikosensitivität
  • Erhöhung des Solvabilitätskoeffizienten

Die gesamte Forschungsarbeit finden Sie unter folgendem Link:

Revisiting Basel Risk Weights - Cross-sectional Risk Sensitivity and Cyclicality